Region Nicosia

Region Nicosia

Die in der Mitte der Insel gelegene Stadt Nikosia ist die Verwaltungs-, Politik-, Finanz- und Kulturhauptstadt von Zypern. Auch wenn Nikosia keine Sandstrände vorweisen kann, werden seine Besucher durch eine Fülle von kulturellen Attraktionen, die die authentische zypriotische Kultur mit modernen europäischen Unterhaltungsangeboten verbinden, mehr als entschädigt. Nikosia ist eine attraktive, bezaubernde Stadt – ideal, um das moderne Zypern zu entdecken. Hier gibt es viele großartige Restaurants: von den traditionellen Tavernen mit ihren Bouzouki-Musikanten und großzügigen Meze-Portionen bis hin zu ultramodernen, angesagten Treffpunkten, wo die jungen Zyprioten die ganze Nacht durchtanzen. Als Hauptstadt von Zypern beherbergt Nikosia einige der bedeutendsten Museen der Insel: das Zypernmuseum, das Kulturzentrum der der Stiftung Makarios III, das Ethnografische Museum, das Museum des Nationalen Kampfes, das Leventio-Museum, das Ethnologische Museum und das Haus des Hatzigeorgakis Kornesios, das 1988 den Europa-Nostra-Preis erhielt. In der von venezianischen Festungsmauern umschlossenen Altstadt kann man die Stadtgeschichte in einem magischen Labyrinth von Museen, alten Kirchen und mittelalterlichen Gebäuden entdecken. In den alten Gassen von Ledra Street, Onasagorou street und Laiki Yitonia geniessen Sie einen Kaffee oder das Essen in kleinen traditionellen Tavernen. Die Neustadt von Nikosia unterliegt mit ihrem modernen Gebäuden und Bauwerken, die die Stadt um eine unverkennbar europäische Prägung und Kultur bereichern, einem ständigen Wandel.
Die ländliche Umgebung von Nikosia bietet vielfältige Attraktionen und ist für ihre traditionellen Produkte, wie z. B. geräucherter Schinken, Würstchen, „Lountza“ (geräuchertes Schweinekarree) und verschiedene "Süßigkeiten vom Löffel" bekannt.
Nachdem Sie die Stadt Nikosia erkundet haben, sollten Sie unbedingt Ausflüge in die Umgebung machen. Vom Machairas-Wald und seinem historischen Kloster bis hin zu den Höhen des Troodos-Gebirges gibt es viel zu entdecken. Das während des 19. Jahrhunderts verlassene Dorf Phikardou wurde zu einem wichtigen historischen Denkmal erklärt und ist Zeugnis der traditionellen Architektur und Holzarbeiten des 18. Jahrhunderts. Das Dorf beherbergt auch das Landwirtschaftsmuseum. Zwei der besten Wanderwege in dieser Gegend sind der Madari-Rundwanderweg (13 km) und die logistisch schwierigere Route, die die UNESCO- Welterbe-Kirchen des Stavros tou Agiasmati und der Panagia tou Araka miteinander verbindet (8 km lange Streckenwanderung). Die Wanderungen können mit Zwischenstopps an schönen Kirchen, in malerischen Städten und gegebenenfalls an Wassermühlen und/oder mittelalterlichen Brücken kombiniert werden.